2020 / Andrea Prehofer

Die Glückswerkstatt

Grundschulkinder laden das Glück ein

Der Bildungsauftrag, insbesondere der Grundschulen Bayerns, beinhaltet mehr als Wissenserwerb. Es geht um Persönlichkeitsentwicklung und grundlegende Lebensfähigkeiten, die weit über das Lernen an sich hinausgehen: Selbstwertgefühl, Eigenverantwortung, bejahende Lebenseinstellung und vieles mehr.

Wo diese Begriffe auftauchen sollte die Positive Psychologie nicht weit sein. „Positive Education“ trägt dem Rechnung und entwickelt Konzepte für einen Bildungs-Ansatz, der Wissensvermittlung mit der Entwicklung von Charakter und Wohlbefinden vereint. Ziel ist eine „Flourishing Society“, in der jeder sein Potenzial entfalten kann und so Erfolg sowie Wohlbefinden erzielt. (IPEN, 2017)

Auf diesem „Positive Education“-Ansatz sowie der Positiven Psychologie insgesamt basiert die von ihr entwickelte Glückswerkstatt für Grundschulen. Eingeflossen sind neben den „klassischen“ Ansätzen und Interventionen der Positiven Psychologie u.a. Erfahrungen der Geelong Grammar School in Australien.

Derzeit bietet sie ein Workshop-Kurrikulum mit jeweils einer Doppelstunde zu folgenden Themen an:

  • Positive Emotionen
  • Freundlichkeit
  • Stärken
  • Dankbarkeit
  • Achtsamkeit

Die Workshops beinhalten jeweils altersgerecht aufbereitet Informationen (z.B. Wohlfühlglück/Werteglück, Charakterstärken, Wirkung von Freundlichkeit und Dankbarkeit), Gruppenaktivitäten (z.B. Glücksgalerie, Stärken-Detektive), Raum für gemeinsame Diskussion, Impulse für die Umsetzung (z.B. Positiver Tagesrückblick) unterstützt durch passende Unterlagen.

 

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