Ann-Christin Heim

Ann-Christin Heim

Ann-Christin Heim

Persönliche Vorstellung

An der Positiven Psychologie fasziniert mich, dass sie so viele Dinge verbindet und integriert: nicht nur Wissenschaft und Praxis, sondern auch eine Vielzahl an Anwendungskontexten, Zielgruppen, Fachrichtungen und Perspektiven. Viele meiner beruflichen und privaten Interessenschwerpunkte – Coaching, Yoga, Achtsamkeit, Stressmanagement, Entspannungsverfahren und Ernährungsberatung – lassen sich mühelos in das Themenfeld der angewandten Positiven Psychologie einbetten beziehungsweise unter dem Dach der Positiven Psychologie erforschen.

Beruflicher Schwerpunkt

Studentin (M.Sc. Wirschaftspsychologie, Universität Koblenz-Landau; M.Sc. Applied Positive Psychology, University of East London)

Samstag
13:00 bis 14:30
Foyer
Poster
Poster

Stressintervention zur Förderung positiver Stress-Mindsets bei Auszubildenden der Hotelgastronomie

Aufbauend auf den Arbeiten von Crum, Salovey und Achor (2013) zu Stress-Mindsets habe ich im Rahmen meiner Masterarbeit an der Universität Koblenz-Landau ein eintägiges Stress-Interventions-Training für Auszubildende der Hotelgastronomie entwickelt, mit der zentralen Annahme, dass neben dem Ausmaß an Stress, das eine Person erlebt, insbesondere auch die Art und Weise wie eine Person über Stress im Allgemeinen denkt (sog. positives vs. negatives Stress-Mindset), den Gesundheitsstatus beeinflusst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stressmanagementtrainings liegt der Fokus bei diesem Training nicht auf einer Reduktion von Stress, sondern auf der Förderung eines positiven Stress-Mindsets, der Ressourcenaktivierung der Teilnehmer sowie der Steigerung des Wohlbefindens und Sinnerlebens im Berufsalltag. Neben Übungen zur Mindsetänderung kamen hierbei insbesondere Interventionen aus der Positiven Psychologie zum Einsatz.

Der Studie lag ein Warteliste-Kontroll-Design zugrunde mit randomisierter Zuordnung der Teilnehmer zu Experimental- und Warte-Kontrollgruppe. Die Online-Erhebung fand zu drei Messzeitpunkten statt: vier Wochen vor dem Training, unmittelbar in der Woche nach dem Training sowie sechs Wochen nach dem Training (Follow-up). Neben der allgemeinen Evaluation des Trainings wurde zunächst geprüft, ob sich die Stress-Mindsets (gemessen mit dem Stress Mindset Measure-General; Crum, Salovey & Achor, 2013) der Teilnehmer durch das Training verändern. Zusätzlich wurde getestet, ob das Subjektive Wohlbefinden der Teilnehmer (gemessen mit der

Subjektiven Wohlbefindensskala, Diener, Emmons, Larsen, & Griffin, 1985, und der Positive and Negative Affect Scale, Watson et al., 1988) sowie das Sinnerleben am Arbeitsplatz (Work and Meaning Inventory; Steger, 2011) gesteigert werden konnte.