Daniela Blickhan

Daniela Blickhan

Daniela Blickhan
Dipl.-Psych., MSc.

Organisation

INNTAL INSTITUT

Persönliche Vorstellung

Mein Ziel ist es, die Wissenschaft der Positiven Psychologie in die Praxis zu bringen: zu Trainern, Coaches, Führungskräften, Lehrenden und Lernenden. Seit 25 Jahren arbeite ich als Trainerin und Coach und habe dann ein zweites Mal Psychologie studiert, genauer gesagt Positive Psychologie. Es fasziniert mich, wie ich so meine praktische Erfahrung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verbinden kann und an der Brücke zwischen „academia“ und „application“ mitbauen kann .  

Die Positive Psychologie stellt nun meinen beruflichen Schwerpunkt dar. Ich bilde Menschen in PP aus, unterstütze Führungskräfte dabei, die PP in die unternehmerische Praxis zu integrieren und habe in meinen Kolleg*innen am Inntal Institut ein Team aus engagierten, qualifizierten Trainer*innen, die ebenfalls dazu beitragen, dass die PP dorthin kommt, wo sie gebraucht wird: ins tägliche Leben und Arbeiten.

Beruflicher Schwerpunkt

  • Trainerin und Coach
  • Leitung des INNTAL INSTITUTs seit 1991
  • 1. Vorsitzende des deutschsprachigen Dachverbands für Positive Psychologie
  • Gründungsmitglied des DVNLP und DACH-PP

Berufsrelevante Abschlüsse

  • Lehrtrainerin für Positive Psychologie DACH-PP
  • Lehrcoach und SeniorCoach DCV
  • Lehrtrainerin und Lehrcoach DVNLP

Veröffentlichungen

Positive Psychologie – Ein Handbuch für die Praxis. Paderborn: Junfermann, 2015

Mit Kindern wachsen. NLP im Alltag. Junfermann, Paderborn, 2012, 5. erweiterte Auflage

Denken, Fühlen, Leben. mvg-Verlag, Landsberg, 2007, 7. erweiterte Auflage (mit Blickhan, Claus)

Nerv’ nicht so, Mama. Wie Eltern sich und ihren Kindern mit NLP helfen können.
Junfermann, Paderborn, 2002, übersetzt ins Japanische, 2009,  Gakken, Tokyo

Mama, die Schule nervt mich. (Mom, school is a bore!)
Junfermann, Paderborn, 2002, e-book www.activebooks.de (mit Seidel, Isolde)

Das Persönlichkeits-Panorama. Angewandtes NLP in Beratung und Coaching.
Junfermann, Paderborn, 2001

Sonntag
14:30 bis 15:30
Hörsaal 2
Vortrag
Gesundheitsmanagement

Aufblühen kann man lernen: Ein ZPP-anerkannter Präventionskurs für Positive Psychologie und Stressbewältigung

Burnout und Depression nehmen weltweit zu. Wir stehen deshalb vor der Aufgabe, Programme zu entwickeln, die dazu beitragen, das Menschen sich gegen solche Entwicklungen schützen können und gesund und leistungsfähig bleiben. Eine Möglichkeit dafür bieten Präventionskurse, die im Rahmen der Individualprävention der Krankenkassen bezuschusst werden oder im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)  von Firmen gebucht werden können.

In diesem Beitrag wird der Praxiskurs „Stressbewältigung mit den Methoden der Positiven Psychologie“ vorgestellt, der kürzlich durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert wurde und damit bundesweit zuschussfähig ist. Dieser Kurs beruht auf dem Kurskonzept „Aufblühen statt Ausbrennen“ (Blickhan, 2014), das sich in einer Evaluation bereits bewähren konnte. Bei Kursteilnehmern sank das Risiko für Depression und Burnout  im Vergleich mit einer Kontrollgruppe, während sich ihre Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden und „Flourishing“ erhöhte.

Der vorgestellte Praxiskurs besteht aus 8 Einheiten zu 90 Minuten. Er richtet sich an ein breites Publikum und vermittelt anwendungsorientiert wesentliche Interventionen der Positiven Psychologie. Diese werden durch Elemente aus der kognitiven Stressbewältigung ergänzt.

Eine der größten deutschen gesetzlichen Krankenkassen wird den Kurs demnächst flächendeckend anbieten.

Samstag
12:00 bis 13:00
Hörsaal 2
Vortrag
Coaching

Flourishing

Flourishing ist ein zentrales Konzept der Positiven Psychologie, das durch Martin Seligmans Buch "Flourish - Wie Menschen aufblühen" (2011) über Fachkreise hinaus einem breiten Publikum bekannt geworden ist. In diesem Beitrag werden die Wurzeln des Flourishing-Konzepts aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Dies beginnt mit den wegweisenden Arbeiten Ed Dieners zum Subjektiven Wohlbefinden (seit 1984) und Carol Ryffs Ansatz des Psychologischen Wohlbefindens (seit 1989) und findet sich im integrativen Konzept von Corey Keyes (2002) wieder, das das Verständnis von Gesundheit um die Dimension des Flourishing erweitert hat. Keyes' Forschungsergebnisse aus den USA (2002) werden mit aktuellen Zahlen aus Europa verglichen (speziell aus Holland, 2015) und schließlich die Anwendung seines Fragebogen im Coaching und Selbstcoaching thematisiert. Das Konzept des Flourishing kann noch weiter gefasst werden, nämlich bis zu den Wurzeln in der Humanistischen Psychologie, beispielsweise thematisiert von Carl Rogers im Konzept der fully functioning person. Um Flourishing bei Menschen zu fördern, ist das Konzept der Psychologischen Grundbedürfnisse (Deci & Ryan, 2000) sehr hilfreich.

Der Beitrag fasst kurz die Grundbedürfnisse und ihren Zusammenhang zu psychischer und körperlicher Gesundheit zusammen und schließt mit einer Coaching-Intervention ab.