Judith Mangelsdorf

Judith Mangelsdorf

Judith Mangelsdorf
Dipl.-Psych. Master of Applied Positive Psychology M.Ed. Mathematik/ Musik

Persönliche Vorstellung

Was befähigt Menschen dazu, über sich hinaus zu wachsen und ihr volles Potential zu entfalten? Diese Frage ist der Schwerpunkt meiner Arbeit als Vortragende, Trainerin und Forschende im Bereich der Positiven Psychologie. Die Positive Psychologie ist für mich mehr als ein faszinierendes Wissensfeld. Sie ist vor allem eine Haltung gegenüber dem eigenen Sein, anderen Menschen und der Gesellschaft, in der wir leben.

In der gemeinsamen Arbeit mit Prof. Seligman eröffnete sich mein heutiger Forschungs- und Trainingsschwerpunkt des menschlichen Wachstums nach einschneidenden Lebensereignissen. Die Frage danach, wann es Menschen gelingt, gestärkt aus traumatischen und hochgradig positiven Erlebnissen hervorzugehen, steht im Zentrum meiner wissenschaftlichen und praktischen Arbeit.

Beruflicher Schwerpunkt

Forschung, Training, Supervision

Berufsrelevante Abschlüsse

  • Zertifizierte Lehrtrainerin für Positive Psychologie
  • Supervisorin

Veröffentlichungen

  • Mangelsdorf, J. & Eid, M. (in press). What makes a thriver? Unifying the concepts of post- traumatic and post-ecstatic growth. Frontiers in Psychology.
  • Mangelsdorf, J. (2014). Posttraumatic and Postecstatic Growth in Medicine. In M. W. Snyder (Ed.), Positive Health (pp. 208-222). Bloomington, IN:  Balboa Press.

 

Samstag
10:25 bis 11:30
L113
Workshop
Coaching

Wie ein Phönix aus der Asche – Posttraumatisches Wachstum unterstützen und ermöglichen

Traumatisch Erfahrungen sind Lebensrealität der meisten Menschen. Dabei reicht das Spektrum potentiell traumatischer Erlebnisse von Scheidungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen. Ob eine bestimmte Lebenserfahrung traumatisierend ist, liegt allein im Erleben des Betroffenen.

Ein Trauma in sich hat nichts Positives und wir wünschen es niemandem. Trotzdem ist es möglich traumatischen Erfahrungen etwas Positives abzuringen. Das Positive – der Wachstumsprozess- entsteht dabei nicht aus dem Ereignis, sondern aus dem Umgang, den wir mit dem Trauma finden. Es ist nicht der Verlust eines geliebten Menschen, der uns wachsen lässt, sondern der oft langwierige Prozess diesen Verlust zu bewältigen.

Starke psychische Belastungen können Treibstoff für persönliches Wachstum sein und die Quelle von Weisheit und Tiefe, wenn der Prozess zum richtigsten Zeitpunkt mit den geeigneten Mitteln begleitet wird.

Ziel des Workshops ist es, den Prozess des posttraumatischen Wachstums verstehbar und erlebbar zu machen. Es werden verschiedene Methoden der Positiven Psychologie vorgestellt, die zu einer aktive Bewältigung von kleinen und großen Lebenskrisen beitragen und Wachstum ermöglichen können.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Teilnehmer, die andere Menschen beruflich oder privat in ihrem Wachstum unterstützen wollen.

Methoden:

  • Gruppenübung: Das schönste Bild – Zeichenübung zum posttraumatischen Wachstum
  • Einzelübung: Vademecum
  • Partnerübung: Taking care of business