Mitterwallner Michael

Mitterwallner Michael
M.Sc. B.Sc. - Psychologie

Organisation

Alpen-Adria Universität Klagenfurt & Universität Wien

Persönliche Vorstellung

Durch die Begleitung einer Pilotstudie zur Erfassung des Wohlbefindens in Österreich entstand die erste Faszination an der Positiven Psychologie. Inspiriert von dieser Forschung, gelangte ich zu Beginn meines Doktorates zur Frage: „Welche subjektiven Glücksstrategien verfolgt der Mensch im Alltag?“.
Das wissenschaftliche Faszinosum am Phänomen „Glück“ verläuft parallel zu meiner Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten: Im Zentrum der Interaktion mit dem Menschen steht dabei nicht nur die Behandlung von Leidenszuständen, sondern vielmehr ein Unterstützungsangebot zur Entfaltung des individuellen Glückspotentials.
Mein Philosophiestudium ist der Brückenschlag zwischen Praxis und Forschung. Gemeinsam bilden sie eine Einheit, dessen Bote das menschliche Glück ist: Ars vivendi, die Lebenskunst.

Beruflicher Schwerpunkt

Student Forschung Psychotherapie Psychologische Vorträge

Berufsrelevante Abschlüsse

Psychotherapeutisches Propädeutikum

Sonntag
14:30 - 15.30
Audimax
Vortrag

Subjektive Glücksstrategien: Von der Kunst, im Alltag glücklich zu leben

Die Positive Psychologie geht u.a. der Frage nach, ob das menschliche Glücksempfinden durch biologische Faktoren und Gewöhnungseffekte an schöne Erlebnisse – durch hedonistische Adaptation – prädisponiert ist. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob das persönliche Glück und Wohlbefinden beeinflusst werden kann. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass dies durch bewusste, positive Aktivitäten bewirkt werden kann. Indes findet ein Großteil der Menschen auch abseits von den Interventionen der Positiven Psychologie, in individuellen Strategien, Einstellungen und Aktivitäten den Weg zum persönlichen Glück. Genau auf diesen Aspekt konzentriert sich mein Dissertationsprojekt, bei dem die subjektive Perspektiven zu Glück sowie die individuellen Glücksstrategien im Fokus stehen.

Der forschungsgeleitete Vortrag verdichtet dabei die empirischen Ergebnisse, die auf Basis einer inhaltanalytischen Extraktion anhand qualitativer Interviews gesammelt wurden und gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie gestaltet sich das persönliche Glück?
  • Wie steht Glück mit der individuellen Biografie in Verbindung?
  • Wie gestaltet sich die je individuelle Verbindung von Sinn, Bedeutung und Glück?
  • Auf welche Art und Weise beeinflussen individuelle Lebenskonzepte und Lebensphilosophien das Glück, und vice versa?
  • Worin liegen die relevanten, subjektiven Unterschiede zwischen Zufriedenheit und Glück?
  • Welche individuellen Strategien verfolgt der Mensch, um glücklich bzw. nicht unglücklich zu sein?

In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse mit den etablierten Konzepten der Forschungsliteratur abgeglichen und aufgezeigt, wo es Übereinstimmungen und wo es Differenzen gibt. (Der Inhalt des angestrebten Vortrags ist ein Teil meines Dissertationsprojekts. Ein weiterer Schritt ist die Verarbeitung der qualitativen Ergebnisse zu einem Fragebogen. Sind die Fragebogen-Ergebnisse zum Zeitpunkt des Kongresses bereits vorhanden, binde ich diese gerne in meinen Vortrag ein.)