Sandra Mihailovic

Sandra Mihailovic

Sandra Mihailovic

Organisation

Mihailovic Consulting

Persönliche Vorstellung

Ich bin in der PP aktiv, weil mich die positive, lösungsorientierte vom ersten Moment an überzeugt hat. Sie entspricht der Art und Weise meiner Arbeit. Ich sehe mich als Helfer, d.h. ich zeige Menschen Zugänge zu Ihren Ressourcen, die ihnen bei der Lösungsfindung helfen.

Beruflicher Schwerpunkt

Training, Personal- und Organisationsentwicklung sowie Coaching von Nachwuchs- und Führungskräften

Abschluss:

Systemische Beratung

Coaching

Veröffentlichungen

U. Kratz, A. Pointner, M. Sauerland, S. Mihailović, O. L. Braun (2016). Unternehmens­kultur und erfolgreiche Gesundheits­förderung durch Vernetzung in der Region. In Fehlzeiten-Report 2016 (pp. Tbd.). Springer Berlin Heidelberg.

Götz, K. & Mihailovic, S. (2003). Bildung als Dienstleistung: Kundenorientierung in der betrieblichen Weiterbildung. Grundlagen der Weiterbildung, 4 (14), S. 166-169.

Braun, O.L., Abendschein, J., Haferburg, M. & Mihailovic, S. (Hrsg.).(2001). Kunden­zufriedenheit und psychologisches Qualitäts­management. Heidelberg: Edition GP.

Adjei, M., Braun, O. L., Haferburg, M., Jung, J., Mihailovic, S., Rendenbach, C. & Skomrock, S. (2001). Praxisbeispiel: Zufriedenheit mit Serviceaspekten beim Winzer. In O. L. Braun, J. Abendschein, M. Haferburg & S. Mihailovic (Hrsg.), Kundenzufriedenheit und psychologisches Qualitäts­management (S. 147-161). Heidelberg: Edition GP.

Mihailovic, S. (2001). Praxisbeispiel: Kundenzufriedenheitsuntersuchung bei dem Deutschen Jugendherbergswerk, Landesverband Rheinland-Pfalz/ Saarland. In O. L. Braun, J. Abendschein, M. Haferburg & S. Mihailovic (Hrsg.), Kundenzufriedenheit und psychologisches Qualitäts­management (S. 139-146). Heidelberg: Edition GP.

Adjei, M., Braun, O. L., Haferburg, M., Jung, J., Mihailovic, S., Rendenbach, C. & Skomrock, S. (1999). Kundenzufriedenheit und Qualitätsmanagement beim Winzer. Forschungsberichte des Fachbereichs Psychologie der Universität Koblenz-Landau (Nr. 16). Landau: Unveröffentlichter Forschungsbericht.

Samstag
10:25 bis 11:30
Hörsaal 2
Vortrag
Forschung

Evaluation eines Programms zur Förderung von Selbstmanagementkompetenzen mit Positiver Psychologie

Ottmar L. Braun

In dem Kurzvortrag sollen die Ergebnisse der Evaluation einer Seminarreihe zur Förderung von Selbstmanagement Kompetenzen vorgestellt werden.

Das Programm wird unter anderem im Rahmen des betrieblichen Gesundheits­managements in Unternehmen angeboten und vereint Kurzschulungs­sequenzen zu den zugrundeliegenden Ansätzen, wie positive Psychologie, Zeit & Selbstmanagement, Problemlösungs­techniken etc., mit einem spielerischen Austausch und Reflexion dieser Themen, welcher mit dem Spiel „careergames! spielend trainieren“ erfolgt.

Sonntag
14:30 bis 15:30
L113 Workshop Coaching

Careergames: Förderung von Selbstmanagementkompetenzen mit Positiver Psychologie

Sandra Mihailovic

Im Workshop wird ein Trainingskonzept zur Förderung von Selbstmanagement­­kompetenzen vorgestellt (20 Min. Präsentation). Das Training beruht auf der Theorie des Wohlbefindens von Seligman (2012), der Broaden and Build-Theorie von Fredrickson (2001) und auf Ansätzen des Selbstmanagements (König & Kleinmann, 2014).

In kurzen Impulsreferaten, die ca. 60 Minuten dauern, werden die Teilnehmenden der Trainings mit grundlegenden Gedanken und Übungen der zu Grunde liegenden Ansätze vertraut gemacht. Vertieft werden die Themen durch den Einsatz des Quiz­brettspiels „careergames – spielend trainieren !“. Dabei spielen immer vier Teilnehmende an einem Brett. Sie stellen sich gegenseitig Fragen, die auf Fragekarten notiert sind. Wenn die Frage beantwortet wurde, wird die Musterlösung von der Karte vorgelesen und die Mitspieler entscheiden, je nach Qualität der Antwort, ob der Antwortende einen, zwei oder drei Chips bekommt. Außer den Wissensfragen enthalten die Kartenstapel Rollen­spiel­instruktionen, situative Fragen oder Fragen, die an den Erfahrungsschatz der Gefragten gerichtet sind.

Zum Brettspiel liegen inzwischen folgende Module vor: Positive Psychologie, Small-Talk, Ziele und Zielklarheit, Zeitmanagement, Selbstdisziplin, Dysfunktionale Kognitionen, Vom Problem zur Lösung, Lerntechniken, Gesundheit und Vitalität, Selbst-PR, Networking, Positive Psychologie im Team. Neue Teilnehmer lernen zunächst im ersten Modul immer die Positive Psychologie kennen.

Im Rahmen einer Evaluationsstudie konnte gezeigt werden, dass die Teilnehmenden die Trainings positiv bewerten und viel Spaß beim Lernen hatten (Kirkpatrick & Kirkpatrick, 2006, Level 1). Es konnte auch gezeigt werden, dass die Selbstmanagement­kompetenzen im 4-Wochen-Zeitraum gesteigert werden konnten. Außerdem stiegen der Optimismus, die Selbst­wirksamkeits­erwartungen und die Fähigkeit zur Emotions­regulation an, während dysfunktionale Kognitionen (Sauerland, 2015) gesenkt werden konnten (Kirkpatrick & Kirkpatrick, 2006, Level 2).

Nach der Vermittlung des Seminarkonzepts wird das Spiel im Workshop praktisch ausprobiert (20 Min. Spielen, 15 Spieltische mit je 4 Teilnehmenden).

In einem abschließenden Austausch (20 Min. Diskussion) mit Fragen aus dem Auditorium werden offene Fragen beantwortet oder diskutiert.

 

Literatur:

Fredrickson, B. L. (2001) The role of positive emotions in positive psychology: The broaden-and-build theory of positive emotions.American Psychologist, 56, S. 218-226.

Kirkpatrick, D. L. & Kirkpatrick J. D. (2006). Evaluating Training Programs: The Four Levels. San Francisco: Berrett-Koehler Publishers.

König, C. J. & Kleinmann, M (2014). Selbstmanagement. In: H. Schuler & U. P. Kanning (Hrsg.). Lehrbuch der Personalpsychologie, 3. Auflage. Göttingen: Hogrefe.

Sauerland, M. (2015). Design Your Mind! Denkfallen entlarven und überwinden. Heidelberg: Springer.

Seligman, M. (2012). Flourish – Wie Menschen aufblühen: Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens. München: Kösel-Verlag.