Sandra Schiemann

Sandra Schiemann

Persönliche Vorstellung

Sandra Schiemann absolvierte ihren Master in Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) in München. In Kooperation mit der Oxford Universität schrieb sie ihre Masterarbeit zum Einfluss von Shared Reality auf den Umgang mit sozialen Interaktionen und Umweltressourcen. Nach ihrer beruflichen Erfahrung in der Personalentwicklung in der Startup-Szene (LMU Entrepreneurship Center) und einer psychologischen Unternehmensberatung (TWIST Consulting Group) begann Sandra Schiemann im Januar als Doktorandin an der Universität Salzburg mit ihrer Forschung zu ressourcenorientiertem Coaching und sozialen Interaktionen. Dieses Jahr startet sie zudem mit ihrer Ausbildung zum Certified Professional of Positive Psychology am Inntal Institut.

Beruflicher Schwerpunkt

Doktorandin der Sozialpsychologie (Universität Salzburg), Forschung zu Empathie im Coaching

Abschlüsse:

Zertifizierte Trainerin für soziale Kompetenzen (LMU München), zertifizierte Mentorin (LMU München), zertifizierte Karrierecoach (Universität Salzburg)

Veröffentlichungen

Schiemann, S., & von Wedemeyer, F. (2016). Compliance muss sich lohnen. Personalwirtschaft, 3, 47-49.

Samstag
12:00 bis 13:00
L113
Vortrag
Coaching

Bedürfniserfüllung innerhalb eines Positive Psychology Coachings

Gemäß der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan (2000) haben Menschen drei psychologische Grundbedürfnisse (Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit), deren Erfüllung zu mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden führt. In jedem sozialen Kontext – so auch im Coachingkontext - spielen diese Grundbedürfnisse eine relevante Rolle und können unterschiedlich stark befriedigt sein. Im Coachingkontext scheint die Erfüllung des Autonomiebedürfnisses besonders wichtig, da KlientInnen zur autonomen Verfolgung der Coachingziele angeregt werden. Um die Rolle der Grundbedürfnisse im Coaching zu überprüfen, wurde in zwei Regressionsmodellstudien der Einfluss der drei Grundbedürfnisse (Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit) auf deren Erfüllung (Erleben von Autonomie, Kompetenz und Beziehung) und somit auf die Zufriedenheit mit dem Coaching betrachtet. Die Coaches waren PsychologInnen mit derselben ressourcenfokussierten Karrierecoaching-Ausbildung, dem gleichen Set an Methoden und jeweils fünf Coachingsitzungen mit ihren KlientInnen. In beiden Studien wurde das Bedürfnis nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit nach dem Vorgespräch erhoben, das Erleben von Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit nach Beendigung des Coachings, sowie die Zufriedenheit mit dem Coaching als Evaluation. In Studie 1 waren die KlientInnen (N=112) aus diversen Berufs- und Fachbereichen, in Studie 2 waren die KlientInnen (N=108) PsychologInnen mit einer ressourcenorientierten Coachingausbildung.