Samstag 14:30 bis 15:30 Uhr
Raum: L116

Themengruppe: Gesundheitsmanagement

 

 

 

Positive Psychologie als Basisintervention bei Patientenschulungen und Gesundheitskursen

Positive Psychologie als Basisintervention bei Patientenschulungen und Gesundheitskursen

Patientenschulungen und Gesundheitskurse wirken oft nur kurzfristig. Diese Programme vermitteln in der Regel von Beginn an problembezogenes Fachwissen und Methoden, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Änderung ihres Verhaltens bewegen sollen. Allein die Aussicht auf einen niedrigeren Cholesterinspiegel oder ein geringeres Körpergewicht führt jedoch nicht zu einer langfristigen Verhaltensänderung. Ein neuer Weg um eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsparameter zu erzielen könnte folgendes  stufenweise Interventions-Modell sein: zuerst Vermittlung der Inhalte der Positiven Psychologie als Basisintervention und erst im Anschluss daran ein zielgerichtetes Verhaltenstraining. Der Zielfokus wäre dann in erster Linie mehr Lebenszufriedenheit, Wohlfühl- und Werteglück und weniger ein spezieller medizinischer Parameter, der nicht zwangsweise zu mehr Lebensglück führt. Die PP-Interventionen unterstützen stark das Kohärenzgefühl: sie fördern Verstehbarkeit, Machbarkeit und Sinnhaftigkeit. Insbesondere die Themen Stärken, positive Emotionen, Selbstwirksamkeit und Selbst-Mitgefühl könnten im Vordergrund stehen. Das sind gute Voraussetzungen um die Motivation zur Verhaltensänderung zu steigern und die Gesunderhaltung oder Gesundung zu fördern.

Patientenschulungen und Gesundheitskurse wirken oft nur kurzfristig. Diese Programme vermitteln in der Regel von Beginn an problembezogenes Fachwissen und Methoden, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Änderung ihres Verhaltens bewegen sollen. Allein die Aussicht auf einen niedrigeren Cholesterinspiegel oder ein geringeres Körpergewicht führt jedoch nicht zu einer langfristigen Verhaltensänderung. Ein neuer Weg um eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsparameter zu erzielen könnte folgendes  stufenweise Interventions-Modell sein: zuerst Vermittlung der Inhalte der Positiven Psychologie als Basisintervention und erst im Anschluss daran ein zielgerichtetes Verhaltenstraining. Der Zielfokus wäre dann in erster Linie mehr Lebenszufriedenheit, Wohlfühl- und Werteglück und weniger ein spezieller medizinischer Parameter, der nicht zwangsweise zu mehr Lebensglück führt. Die PP-Interventionen unterstützen stark das Kohärenzgefühl: sie fördern Verstehbarkeit, Machbarkeit und Sinnhaftigkeit. Insbesondere die Themen Stärken, positive Emotionen, Selbstwirksamkeit und Selbst-Mitgefühl könnten im Vordergrund stehen. Das sind gute Voraussetzungen um die Motivation zur Verhaltensänderung zu steigern und die Gesunderhaltung oder Gesundung zu fördern.