Sonntag 11:15 bis 12:15 Uhr
Raum: L116

Themengruppe: Kinder & Jugendliche

 

 

 

Entwicklung eines Trainings zur Verbesserung der Lebenskunst von Grundschulkindern

Entwicklung eines Trainings zur Verbesserung der Lebenskunst von Grundschulkindern

Ein positiver Umgang mit dem Selbst bildet die Grundlage für ein zufriedenes Leben. Das Konzept der Lebenskunst setzt hier an und beschreibt eine achtsame und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Es basiert auf Einstellungen und Strategien, die bereits im Schulalter mittels gezielter Übungen gelernt werden können. Positive Emotionen hängen mit mehr Wohlbefinden und verbesserten Denk- und Aufmerksamkeitsleistungen zusammen sowie mit der Selbstregulation und motivationalen Variablen.  Ziel dieses Beitrags ist die Entwicklung eines Trainings zur Förderung der Lebenskunst von Grundschulkindern. An der vorliegenden Interventionsstudie nahmen 88 SchülerInnen der dritten und vierten Klasse zwischen acht und elf Jahren teil (M=9, SD=.66). 45 % waren weiblich. Die GrundschülerInnen wurden einer Experimental- (n=55)  und einer Wartekontrollgruppe (n=33) zugewiesen. Das Training beinhaltet zwei Sitzungen á 60 Minuten, in denen Übungen zu ausgewählten Skalen der Lebenskunst (Positive Lebenseinstellung, Genuss und Gelassenheit) durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Gesamtwert der Lebenskunst sowie die einzelnen Skalenwerte signifikant gesteigert werden konnten. Unter Beachtung der zuvor beschriebenen Zusammenhänge zwischen der Lebenskunst und dem Wohlbefinden sowie zwischen positiven Emotionen und der Lern- und Leistungsmotivation lässt sich sagen, dass das Training zur Förderung der Lebenskunst bei Grundschulkindern vielversprechend ist. Dieser Beitrag gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten, die der Einsatz bereits kurzer Interventionen im schulischen Kontext bietet.

Ein positiver Umgang mit dem Selbst bildet die Grundlage für ein zufriedenes Leben. Das Konzept der Lebenskunst setzt hier an und beschreibt eine achtsame und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Es basiert auf Einstellungen und Strategien, die bereits im Schulalter mittels gezielter Übungen gelernt werden können. Positive Emotionen hängen mit mehr Wohlbefinden und verbesserten Denk- und Aufmerksamkeitsleistungen zusammen sowie mit der Selbstregulation und motivationalen Variablen.  Ziel dieses Beitrags ist die Entwicklung eines Trainings zur Förderung der Lebenskunst von Grundschulkindern. An der vorliegenden Interventionsstudie nahmen 88 SchülerInnen der dritten und vierten Klasse zwischen acht und elf Jahren teil (M=9, SD=.66). 45 % waren weiblich. Die GrundschülerInnen wurden einer Experimental- (n=55)  und einer Wartekontrollgruppe (n=33) zugewiesen. Das Training beinhaltet zwei Sitzungen á 60 Minuten, in denen Übungen zu ausgewählten Skalen der Lebenskunst (Positive Lebenseinstellung, Genuss und Gelassenheit) durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Gesamtwert der Lebenskunst sowie die einzelnen Skalenwerte signifikant gesteigert werden konnten. Unter Beachtung der zuvor beschriebenen Zusammenhänge zwischen der Lebenskunst und dem Wohlbefinden sowie zwischen positiven Emotionen und der Lern- und Leistungsmotivation lässt sich sagen, dass das Training zur Förderung der Lebenskunst bei Grundschulkindern vielversprechend ist. Dieser Beitrag gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten, die der Einsatz bereits kurzer Interventionen im schulischen Kontext bietet.