Sonntag 11:15 bis 12:15 Uhr
Raum: L116

Themengruppe: Coaching

 

 

 

Wie Stress Ihr Flow-Erleben beeinflusst – und wie Sie die Forschungsergebnisse für sich nutzen können

Wie Stress Ihr Flow-Erleben beeinflusst – und wie Sie die Forschungsergebnisse für sich nutzen können

Als Flow-Erleben wird der Zustand bezeichnet, in dem Menschen völlig in einer Tätigkeit aufgehen und Anforderungen und Fähigkeiten in einer optimalen Balance sind – umgangssprachlich auch häufig „im Fluss sein“ genannt. Dabei ist die ganze Aufmerksamkeit scheinbar mühelos  auf die aktuelle Aufgabe gerichtet, während die Zeit wie im Flug vergeht. Im Flow zeigen Menschen ein größeres Durchhaltevermögen bei ihren Aufgaben und steigern dadurch ihre Leistungsfähigkeit. Weiterhin wirken sich häufige Flow-Erlebnisse förderlich auf das allgemeine Wohlbefinden und positive Emotionen aus.

Hohe Flow-Werte wurden häufig im Zusammenhang mit aktivierenden Tätigkeiten gefunden, z.B. bei Chirurgen während schwieriger Operationen, bei Lehrern während herausfordernder Unterrichtssituationen oder im Rahmen von Risikosportarten. In Untersuchungen zur Psychophysiologie von Flow-Erleben bestätigt sich: physiologische Aktivierung wirkt sich zunächst positiv auf das Flow-Erleben aus. Allerdings konnten wir in mehreren Studien zeigen, dass bei sehr hoher Aktivierung (Stress) die Flow-Werte wieder sinken: es besteht also ein  umgekehrt u-förmiger Zusammenhang zwischen physiologischer Aktivierung und Flow. In weiteren Studien untersuchen wir aktuell, wie sich verschiedene alltägliche Stressoren auf unser Flow-Erleben auswirken.

Aus den Ergebnissen unserer Studien lassen sich praktische Hinweise ableiten, wie wir gezielt Flow fördern und mögliche Störfaktoren ausschalten können. Im Rahmen des Vortrags werden die Ergebnisse aus Studien zum Zusammenhang von Flow-Erleben und Stress vorgestellt, und Anwendungsmöglichkeiten dieser Ergebnisse in der Praxis abgeleitet.

Als Flow-Erleben wird der Zustand bezeichnet, in dem Menschen völlig in einer Tätigkeit aufgehen und Anforderungen und Fähigkeiten in einer optimalen Balance sind – umgangssprachlich auch häufig „im Fluss sein“ genannt. Dabei ist die ganze Aufmerksamkeit scheinbar mühelos  auf die aktuelle Aufgabe gerichtet, während die Zeit wie im Flug vergeht. Im Flow zeigen Menschen ein größeres Durchhaltevermögen bei ihren Aufgaben und steigern dadurch ihre Leistungsfähigkeit. Weiterhin wirken sich häufige Flow-Erlebnisse förderlich auf das allgemeine Wohlbefinden und positive Emotionen aus.

Hohe Flow-Werte wurden häufig im Zusammenhang mit aktivierenden Tätigkeiten gefunden, z.B. bei Chirurgen während schwieriger Operationen, bei Lehrern während herausfordernder Unterrichtssituationen oder im Rahmen von Risikosportarten. In Untersuchungen zur Psychophysiologie von Flow-Erleben bestätigt sich: physiologische Aktivierung wirkt sich zunächst positiv auf das Flow-Erleben aus. Allerdings konnten wir in mehreren Studien zeigen, dass bei sehr hoher Aktivierung (Stress) die Flow-Werte wieder sinken: es besteht also ein  umgekehrt u-förmiger Zusammenhang zwischen physiologischer Aktivierung und Flow. In weiteren Studien untersuchen wir aktuell, wie sich verschiedene alltägliche Stressoren auf unser Flow-Erleben auswirken.

Aus den Ergebnissen unserer Studien lassen sich praktische Hinweise ableiten, wie wir gezielt Flow fördern und mögliche Störfaktoren ausschalten können. Im Rahmen des Vortrags werden die Ergebnisse aus Studien zum Zusammenhang von Flow-Erleben und Stress vorgestellt, und Anwendungsmöglichkeiten dieser Ergebnisse in der Praxis abgeleitet.