Samstag 12:00 bis 13:00 Uhr
Raum: L116

Themengruppe: Forschung

 

 

 

Glückscoaching - Seminare zur Förderung von Wohlbefinden und positiven Emotionen bei jüngeren und älteren Erwachsenen

Glückscoaching - Seminare zur Förderung von Wohlbefinden und positiven Emotionen bei jüngeren und älteren Erwachsenen

Es werden zwei Coaching-Seminare vorgestellt, eines für (jüngere) Erwachsene und eines speziell für eine höhere Altersgruppe. Letzteres wurde z.T. aus dem ersten heraus entwickelt. Das Ziel beider ist die Förderung von Wohlbefinden, Lebensqualität, Sinnhaftigkeit im Leben sowie die Fokussierung positiver Beziehungen im Alltag. Beide basieren u.a. auch auf der PERMA-Theorie von Seligman.

Beide sind als psycho-edukative Coaching-Seminare angelegt, in denen ausgehend von der Erarbeitung individueller Wohlbefindensmodelle über verschiedene Interventionen positive Emotionen und Wohlbefinden sowie aktives Engagement und Sinn im Leben und positive Beziehungen gefördert und entwickelt werden. Zusätzlich werden persönliche Ressourcen exploriert und dysfunktionale Überzeugungen bezgl. Wohlbefinden und Glück reflektiert und modifiziert.

Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden zwei quasiexperimentelle Studien durchgeführt. An der ersten nahmen 84 Erwachsene (je 42 in der Interventions- und Kontrollgruppe; ca. die Hälfte wies leichte depressive Verstimmungen auf) teil, an der zweiten 24 Personen höheren Alters.

Die Ergebnisse beider Studien sind sehr positiv und zeigen, dass die Seminare zu einer Verbesserung der positiven Emotionalität und des Wohlbefinden und einer Reduktion depressiver Befindlichkeiten beitragen. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass im ersten Seminar auch das Selbstwertgefühl, die persönlichen und sozialen Ressourcen und das subjektive Sinnerleben verbessert werden konnten. Als besonders interessant und vielversprechend zeigte sich, dass die Effekte bei denjenigen Teilnehmern höher waren, die zu Beginn des Trainings depressiver waren.

In beiden Studien wurde auch die Stabilität der Effekte zwischen 1 und 8 Monaten geprüft. Für die Kernbereiche (Wohlbefinden, positive Emotionen, Selbstwert) konnte diese nachgewiesen werden. Der Vergleich der beiden Interventionen legt nahe, dass eine höhere Intensität der Intervention auch mit stärkeren Effekten einhergeht.

Es werden zwei Coaching-Seminare vorgestellt, eines für (jüngere) Erwachsene und eines speziell für eine höhere Altersgruppe. Letzteres wurde z.T. aus dem ersten heraus entwickelt. Das Ziel beider ist die Förderung von Wohlbefinden, Lebensqualität, Sinnhaftigkeit im Leben sowie die Fokussierung positiver Beziehungen im Alltag. Beide basieren u.a. auch auf der PERMA-Theorie von Seligman.

Beide sind als psycho-edukative Coaching-Seminare angelegt, in denen ausgehend von der Erarbeitung individueller Wohlbefindensmodelle über verschiedene Interventionen positive Emotionen und Wohlbefinden sowie aktives Engagement und Sinn im Leben und positive Beziehungen gefördert und entwickelt werden. Zusätzlich werden persönliche Ressourcen exploriert und dysfunktionale Überzeugungen bezgl. Wohlbefinden und Glück reflektiert und modifiziert.

Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden zwei quasiexperimentelle Studien durchgeführt. An der ersten nahmen 84 Erwachsene (je 42 in der Interventions- und Kontrollgruppe; ca. die Hälfte wies leichte depressive Verstimmungen auf) teil, an der zweiten 24 Personen höheren Alters.

Die Ergebnisse beider Studien sind sehr positiv und zeigen, dass die Seminare zu einer Verbesserung der positiven Emotionalität und des Wohlbefinden und einer Reduktion depressiver Befindlichkeiten beitragen. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass im ersten Seminar auch das Selbstwertgefühl, die persönlichen und sozialen Ressourcen und das subjektive Sinnerleben verbessert werden konnten. Als besonders interessant und vielversprechend zeigte sich, dass die Effekte bei denjenigen Teilnehmern höher waren, die zu Beginn des Trainings depressiver waren.

In beiden Studien wurde auch die Stabilität der Effekte zwischen 1 und 8 Monaten geprüft. Für die Kernbereiche (Wohlbefinden, positive Emotionen, Selbstwert) konnte diese nachgewiesen werden. Der Vergleich der beiden Interventionen legt nahe, dass eine höhere Intensität der Intervention auch mit stärkeren Effekten einhergeht.